Georg-August-Universität Göttingen

Göttingen wurde 1732/1734 von Georg II. unter Federführung von Gerlach Adolph von Münchhausen gegründet und 1737 eröffnet. Die Universität entwickelte sich schnell und zählte mit fast 1.000 Studenten zu den größeren im Europa der damaligen Zeit. Sie ist die älteste noch existierende Universität in Niedersachsen und mit 30.600 Studierenden auch die größte (Stand Wintersemester 2015/16).

Seit dem 1. Januar 2003 befindet sich die Universität – als eine der ersten in der Bundesrepublik Deutschland – in der Trägerschaft einer öffentlich-rechtlichen Stiftung; sie ist seitdem eine Stiftungsuniversität. Präsidentin der Universität ist seit dem Jahr 2011 die Biochemikerin Ulrike Beisiegel. Von Oktober 2007 bis Juni 2012 wurde im Rahmen der Exzellenzinitiative das Zukunftskonzept der ''Georgia Augusta'' gefördert. Laut den World University Rankings 2018 der Times Higher Education ist die Georg-August-Universität weltweit auf Platz 113 und damit auf Platz 11 innerhalb Deutschland.

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen ist mit etwa acht Millionen Medieneinheiten (Stand 2016) eine der größten Bibliotheken Deutschlands und betreut mehrere Fachinformationsdienste für die Wissenschaft. Im Rahmen der Sammlung Deutscher Drucke deckt sie das 18. Jahrhundert ab und ist mit ihr in die „verteilte Nationalbibliothek“ für Deutschland eingebunden.
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