Victor Herbert

Victor August Herbert (* 1. Februar 1859 in Dublin; † 26. Mai 1924 in New York City) war ein US-amerikanischer Komponist, der hauptsächlich Operetten schrieb.

Herbert studierte Cello am Konservatorium für Musik Stuttgart und spielte in der Kapelle von Eduard Strauß in Wien. 1886 kam er mit seiner Frau Therese Förster, die an der Metropolitan Opera als Sopranistin engagiert war, nach New York. Nach kurzer Zeit als Orchestermusiker betätigte er sich als Dirigent von Blaskapellen und konnte nach einigen Jahren ein eigenes Orchester gründen.

Als Komponist begründete er die US-amerikanische Operette, die etwa von Sigmund Romberg weiterentwickelt wurde. Zu seinen erfolgreichsten Stücken gehören ''Babes in Toyland'' (1903) und ''Naughty Marietta'' (1910); diese wurde von W. S. Van Dyke verfilmt (dt. Titel: ''Tolle Marietta''), ''Babes in Toyland'' bereits ein Jahr zuvor als ''Rache ist süß'' mit dem Komikerduo Laurel und Hardy. Daneben verfasste er zahlreiche Einlagen, etwa für die Ziegfeld Follies. Er gehörte zu den erfolgreichen Komponisten der Tin-Pan-Alley-Ära. Auch sein Cellokonzert in e-Moll wird noch gespielt. 1939 versuchte Paramount einen Teil seines Lebens zu verfilmen unter dem Titel ''The Great Victor Herbert'', deutscher Titel ''Dreivierteltakt am Broadway.''

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzte sich Herbert für...
Treffer 1 - 20 von 316 für Suche: 'Victor Herbert'
Suchdauer: 0.57s

Suche einschränken

Erscheinungsjahr